Mittwoch, 16. Oktober 2013

Lichtschacht und Garagenfundament

"Unverhofft kommt oft" heißt es so schön, heute auch bei uns....
Um halb 12 klingelt das Telefon, ob ich jetzt/sofort/auf der Stelle mit einem unserer Eingabepläne auf die Baustelle kommen könnte, die Maurer des Kellerbauers wären jetzt da und bräuchten die genaue Lage der Garage....
Wenn sie ja schonmal da sind, dann los! Am Haus angekommen, stellte sich heraus, dass nur EINER da war, der zwar den Fundamentplan für die Garage hatte, aber sonst verzweifelt auf den Bagger wartete. Soviel zur Organisation des Kellerbauers, wir hatten es ja bereits mehrfach erwähnt.

Nachdem ich ihm erklärt hatte, wo die Garage stehen sollte, habe ich beim Einmessen geholfen, alleine mit 'nem 50m Maßband ist halt schon umständlich und seine Kollegen ließen weiter auf sich warten. Ergebniss des Vermessens:

Als um halb 1 immer noch kein Bagger in Sicht war, sind wir wieder abgezogen um heute Nachmittag das Ergebnis zu begutachten, dieses war ziemlich erschreckend:
Nachdem der Anwohnerweg wie von uns gewünscht wärend des kompletten Erdaushubs für das Haus gemieden worden ist, ist heute der Bagger einfach mal über den Randstein gefahren und hat ihn prompt geschrottet, im wörtlichen Sinn. Darauf angesprochen erwiderte der Arbeiter, ihm wäre das GAR NICHT aufgefallen, dann müsste er es wohl mal an den Chef weiterleiten...

2ter Kritikpunkt am Kellerbauer heute war, dass wir eigentlich auch Punktfundamente für das Carport in Auftrag gegeben hatten, dadurch dass er aber nichts hat von sich hören lassen, heute weder Pläne noch Material dafür vorhanden waren.

Der Lichtschacht wurde auch endlich eingesetzt. Nachdem wir gestern bei der Begehung mit dem Architekten/Gutachter nochmals festgestellt hatten, dass die bereits vorhandenen wesentlich unter dem zukünftigen Bodenniveau angebracht sind (unsrer Meinung nach ein Mangel), habe ich heute veranlasst, dass der Große direkt höher angebracht wird, man kann den Unterschied an der Styroporhöhe erkennen.
Leider kann man auf dem Bild auch erkennen, dass hier wieder geschludert wurde. Der vorher penibel durch den Erdbauer verdichtete Boden wurde rund um den Lichtschacht einfach reingeworfen und nicht verdichtet. Aussage hierzu: "Der Boden muss ja eh noch aufgeschüttet werden, dann kann das alles zusammen verdichtet werden." Ich denke aber schon, dass es ein Unterschied ist, ob alle 50cm mit der Rüttelplatte drübergefahren wird oder erst nach 1m...
Für die übrigen Lichtschächte ist eine Erhöhung vorgesehen, zur Straße hin 15cm (dann erst sind wir auf einer Höhe mit den Nachbarn!) im Garten um 30cm. Anstatt die Höhe vorher mit uns festzulegen, kam die Aussage, sie würden uns ein Angebot dafür machen, wir können es kaum erwarten! Das heißt, es wird Kapital daraus geschlagen, Dinge richtigzustellen, die von vornherein anders hätten laufen können. Wir werden sehen.

Zu guter letzt kam dann heute noch das Probem mit dem Erdreich: wohin damit? Lösung: Riesenmaulwurfshügel!
Zu sehen ist das Fundament aus dem Dachgeschoß, mit dem kompletten Aushub in der Mitte. Was damit wann passiert müssen wir mal noch sehen.
Nach diesen ganzen Unstimmigkeiten überlegen wir derzeit ernsthaft, die Zusammenarbeit mit dem Kellerbauer zu beenden, wie das weitergeht werde ich berichten.
Unser Architekt hatte sich bereits als Vermittler angeboten, diese Angebot werden wir gerne annehmen.

Immerhin kann jetzt das Gerüst wieder aufgebaut werden, sobald unsere Wohnraumlüfter und das Haustürelement da sind, kann die Fassade verputzt werden.
Im Innenraum ging es derweil fleißig weiter, die Trockenbauer kommen gut voran.

Bis zum nächsten Post!

Dienstag, 15. Oktober 2013

Impressionen OG DG

Nachdem heute zu unserem Erstaunen doch schon die Bautreppe ins DG eingebaut worden ist, kommen viele Bilder und wenige Worte:

 Drei Treppenformen in einem Treppenhaus: Gegossene Kellertreppe, Bautreppe aus Eisen ins OG....
Und gerade Holztreppe ins DG. Die Holzstempel sind zum Schutz mit Pappe ummantelt worden.


Flur OG, Blick vom Badezimmer Richtung Eltern Schlafzimmer/Kommunwand, links Treppenhaus.


 Blick aus dem Dachgeschoß, unerwarteter Weise mit viel Grün!
Blick von der Kommunwand zum Treppenhaus/großen Fenster. Rechts neben den Kamin kommt demnächst (wenn nicht zuerst der Winter einbricht) noch ein Dachfenster bzw. Kaminkehrerausstieg. Die Ausleuchtung durch den Blitz ist sehr vorteilhaft, leider ist die Ecke im Moment doch noch recht dunkel :-)

Aktuell hat sich der strahlende Sonnenschein heute Abend in heftigen Regen umgewandelt, wir sind gespannt wie es weitergeht!
Leider warten wir nach wie vor noch auf den Einbau unseres Lichtschachtes :-(

Bis zum nächsten Post!

Montag, 14. Oktober 2013

Beginn Trockenbau und viele Entscheidungen

Nachdem wir eigentlich für heute mit dem Elektriker zur Besprechung im OG verabredet waren, hat sich dieser heute in den Keller verzogen... Der Trockenbau hat schon begonnen!
Als wir heute zur Baustelle kamen (bei 15°C und strahlendem Sonnenschein) sah es im Wohnzimmer so aus:
Im OG rumpelte es ziemlich heftig und nachdem uns der Bauleiter über den Weg gelaufen ist, hat er erklärt, dass die erste Lage Gipskarton montiert wird. Zu unserer Verwunderung bereits vor dem Estrich, der wird dann in ca 4-5 Wochen gemacht.
Heute Abend beim Kontrollgang sah es dann so aus:

Mittleres Südzimmer OG

 
rechtes Südzimmer, geplantes Büro

Desweiteren gings im Außenbereich mit Elektro weiter. Nachmittags klingelte das Telefon, wo wir diese haben wollen, mal eben aus dem Bauch raus entschieden habe ich die Lage so festgelegt:
Wie man auf dem Bild auch erkennen kann, ist die Sockeldämmung auch vorbereitet, die Bitumenschicht ist bereits aufgetragen.

Worauf der Bauleiter uns dann noch aufmerksam gemacht hat, ist dass die Innenwände noch nicht gedämmt sind, diese Dämmung steht nur als Eventualposition im Angebot. *mpf*
Ist uns dummerweise nicht aufgefallen, jetzt müssen wir uns Gedanken darüber machen, welche Wände wie gedämmt werden, damit im Nachbarraum nicht alle Gespräche mitghört werden können. :-/

Außerdem werden als nächstes die Sanitäranlagen definitiv festgelegt, außerdem steht noch die Bemusterung für die Treppe aus.
Wir haben uns noch für die Zapf Garage entschieden, innerhalb weniger Stunden hatten wir auch den Fundamentplan, dieser ging direkt weiter an den Kellerbauer. Leider haben wir bis jetzt immer noch nichts von ihm gehört, langsam wird es echt nervig.

Wir halten euch auf dem Laufenden, bis zum nächsten Post!


Samstag, 12. Oktober 2013

Haus im (Schnee)Glück

Nachdem sich unser Handwerker-Marathon vom geplanten Mittwoch auf Donnerstag verschoben hat, ging es an eben diesem heiß her.

Wie geplant war am Mittwoch morgen allerdings der Vertreter der Zapf-Garagen an der Baustelle. Der Eindruck war gut, etwaige Fragen wie z.B. zur Wandstärke und ob diese zur Befestigung von Reifenhalterungen ausreicht, wurden ausreichend beantwortet, ein letztendliches Angebot war bereits Nachmittags da. Da das Angebot weit unter dem den Mitbewerbern Griessmann und Laumer lag (die offensichtlich gleichwertig sind), wird unsere Wahl wohl auf Zapf fallen.

Schon vor dem Treffen mit dem Vertreter haben wir gesehen, dass unser Keller befeuert wird, im wörtlichen Sinn. Der Estrichleger hat als Vorbereitung für die Bitumen-Wassersperre mit dem Gasbrenner die letzten verbliebenen Wasserreste verdampft, Temperatur und Geruch waren entsprechend. Unser Regenzwerg war verständlicherweise schwer beeindruckt.
Anschließend kam unser Bauleiter, der wunderte sich, dass der Installateur nich vor Ort war, nach einem kurzen Telefonat stellte sich dann raus, dass dieser vor hatte erst am Donnerstag zu kommen. Damit wären wir dann am 10.10. gelandet.

Ausgemacht war, dass wir zwischen 10.30 und 11.00 vor Ort sein sollten. Bereits von weitem war zu sehen, dass alle da waren, sprich Zimmerleute, Elektriker und Installateur.
Mit dem Installateur haben wir dann Kleinigkeiten wie Lage der Waschbecken, Toilette, Bade- und Duschwanne festgelegt, mit dem Elektriker die genaue Positionierung von Lampenauslässen, Steckdosen, Lichtschaltern usw. Währenddessen haben die Zimmerer mit der Montage der Fenster begonnen. Es wurde viel gewuselt, vorbereitet und geredet.

Nach dem überraschenden Wintereinbruch in der Nacht auf Freitag wurden dann die letzten Fenster eingebaut, so schaut unsere Hütte jetzt aus:




Nächste Woche geht es weiter, dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass wir immer noch auf Jemanden warten: den Kellerbauer, der unseren Lichtschacht einbauen soll, wir warten weiterhin.

In diesem Sinne:
Bis zum nächsten Post!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Innenausbau- Große Ereignisse werfen ihr Schatten voraus

Nach unserem ersten Arbeitseinsatz am Samstag ist der Keller vom meisten Wasser befreit, der Rest verdampft aufgrund der sinkenden Außentemperaturen leider nicht. Laut Bauleiter müsste es aber klappen. Wir haben mit dem geliehenen Nasssauger ca 100l nach draußen befördert, wenn man bedenkt, dass es nur wenige mm Wasser waren, wächst der Respekt vor allen Hochwasseropfern enorm...

Nachdem heute Vormittag nichts zu sehen war, sind wir heute Nachmittag auf unserer Runde am Haus vorbei gegangen und waren überrascht, dass
1) Das Gerüst auf der Gartenseite zurückgebaut war
2) Jemand im Büro rumturnte

Nachdem wir näher gekommen sind, standen da 2 Fahrzeuge der Firma Simon, die offensichtlich unsere Fenster geliefert haben. Da die etwas größer sind, mussten sie übers Gerüst reingehievt werden, aber es sind alle da :-)

Morgen gehts dann vermutlich rund, wir werden weiter berichten.
Kurzer Stand der Planung für morgen:

-Treffen mit dem Vertreter von Zapf
-Treffen mit Bauleiter/Elektriker für Lampenauslässe
-Einbau großer Lichtschacht
-Einbau Fenster
-Beginn Sanitärinstallation

Mal sehen, ob es auch alles so kommt!

Bis zum nächsten Post!

Dienstag, 1. Oktober 2013

Zwischenbericht

Nachdem der Rohbau steht ist zur Zeit ein bisschen Ruhe eingekehrt.
Der Herbst hat voll zugeschlagen, die Dachrinne ist auf Funktion geprüft worden und langsam wird es kälter.

Ab nächster Woche geht es mit dem Innenausbau los. Die Fenster lassen auf sich warten, es war zu befürchten. Das Dachfenster bzw. der Kaminkehrerausstieg ist zumindest schon einmal geliefert worden und wartet noch auf Einbau.

Um sich abzustimmen, haben sich heute Bauleiter, Sanitär/Heizungsbauer und Elektriker vor Ort getroffen, freundlicherweise wurden wir mit einbezogen :-)

Die größte Frage, die sich mir auch seit geraumer Zeit stellt, ist die Frage von Estrich und Heizung. Dadurch dass wir eine Fußbodenheizung bekommen, muss die Heizung beim Estrichgießen bereits stehen und warmlaufen. In den Heizungsraum muss aber auch Estrich und in den geplanten Therapieraum kommt Fußbodenheizung. Ergo muss entweder der Kessel und das Pelletslager schweben, oder der Estrich im Heizungsraum muss vorher gegossen werden.
Eine dritte Lösung hat sich heute ergeben, auf Anraten des Heizungsbauers wird es vermutlich so laufen:
Pelletslager (Silosack) wird auf 4 passende kleine Sockel aus MDF gesetzt, für den Brenner/Pufferspeicher wird ein Betonsockel gegossen. Diese sind dann von der Höhe so, dass beim Estrichgießen das Niveau angepasst wird.

Unsere erste Eigenleistung steht ins Haus: Da sich aufgrund der Witterungsverhälnisse nach wir vor ein bisschen Wasser im Keller befindet (unser Regenzwerg kann Pfützenhüpfen :-)) muss dieses vor Beginn der nächsten Arbeiten raus. Also werden wir morgen einen Nasssauger ausleihen und diesen bis Montag einsetzen. Da inzwischen auch der Keller aufgeräumt ist und die Fenster geöffnet werden können hoffen wir, dass der Rest dann verdunsten kann.

Ansonsten wurde entschieden, dass es nächste Woche mit Elektro und Sanitär losgeht, dann sind ein paar Entscheidungen wie z.B. genaue Lage der Lampenauslässe usw. festzulegen.
Am Mittwoch (nächste Woche) kommt dann auch der Vertreter der Firma Zapf für ein Angebot einer Garage, wir sind gespannt.
Außerdem ist geplant, dass am Dienstag der noch fehlende Lichtschacht eingebaut wird. Dadurch ist dann zumindest für ein bisschen Tageslicht im große Kellerraum gesorgt.

Sobald es sichtbare Ergebnisse gibt, folgen neue Bilder!

Bis zum nächsten Post!

Mittwoch, 25. September 2013

Dachrinne und sturmfest

Kleine Veränderung große Wirkung:
Wir haben eine Dachrinne, dementsprechend ist auch die Eindeckung komplett:
Die Fallrohre kommen erst nach Fertigstellung der Fassade die wiederum vom Einbau der Fenster abhängt.
Laut Vorarbeiter heute sollen die Fenster nächste Woche Montag oder Dienstag kommen, wir lassen uns überraschen.

Innen gab es kleine aber enorm wichtige Fortschritte:
Diese Eisenwinkel wurden in regelmäßigen Abständen von innen montiert und anschließend mit der Bodenplatte verschraubt. Wegfliegen unmöglich!
Morgen kommt endlich der Bauwasseranschluss sowie die vorerst letzten Zimmererarbeiten an der Außenwand.

Bis zum nächsten Post!